Kaufnebenkostenrechner · Sachsen & alle Bundesländer

Kauf­neben­kosten berechnen

Was kostet der Kauf zusätzlich zum Kaufpreis? Der Rechner zeigt Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler – mit 5,5 % Grunderwerbsteuer für Sachsen voreingestellt.

Ihre Kaufnebenkosten38.745 €

Das sind 11,07 % des Kaufpreises von 350.000 € in Sachsen.

Grunderwerbsteuer Sachsen (5,5 %)
19.250 €
Notar (ca. 1,5 %)
5.250 €
Grundbuch (ca. 0,5 %)
1.750 €
Makler (3,57 %)
12.495 €
Gesamtkosten inkl. Kaufpreis
388.745 €
  • Eigenkapital mindestens38.745 €
  • Grunderwerbsteuer bundesweit12.250 € – 22.750 €

Viele Banken erwarten, dass Sie die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital bezahlen. Fehlt ein Teil, ist eine Finanzierung oft trotzdem möglich – meist mit Zinsaufschlag.

Finanzierung mit Jan Hünicke planen

Notar und Grundbuch sind gerundete Erfahrungswerte; die genauen Gebühren richten sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz. Grunderwerbsteuer laut Landesrecht.

So funktioniert es

So berechnen Sie Ihre Kauf­neben­kosten

  1. Kaufpreis eingeben

    Grundlage für alle Nebenkosten ist der Kaufpreis laut Kaufvertrag – bei Neubauten mitunter auch die Baukosten.

  2. Bundesland wählen

    Die Grunderwerbsteuer ist der größte Posten und je nach Bundesland unterschiedlich: von 3,5 % in Bayern bis 6,5 % in vier Ländern.

  3. Mit oder ohne Makler

    Ist ein Makler beteiligt, zahlen Käufer meist bis zu 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer. Ohne Makler sinken die Nebenkosten deutlich.

Grunderwerbsteuer

Grunderwerbsteuer in allen Bundesländern

Jedes Bundesland legt seinen Steuersatz selbst fest. Sachsen liegt mit 5,5 % im Mittelfeld – günstiger als Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, das Saarland und Schleswig-Holstein mit 6,5 %, teurer als Bayern mit 3,5 %.

Stand: Oktober 2026. Grunderwerbsteuer laut Landesrecht.

Baden-Württemberg
5,0 %
Bayern
3,5 %
Berlin
6,0 %
Brandenburg
6,5 %
Bremen
5,5 %
Hamburg
5,5 %
Hessen
6,0 %
Mecklenburg-Vorpommern
6,0 %
Niedersachsen
5,0 %
Nordrhein-Westfalen
6,5 %
Rheinland-Pfalz
5,0 %
Saarland
6,5 %
Sachsen
5,5 %
Sachsen-Anhalt
5,0 %
Schleswig-Holstein
6,5 %
Thüringen
5,0 %
Mein Tipp

Planen Sie die Nebenkosten von Anfang an ein.

Der häufigste Fehler bei der Budgetplanung: Kaufpreis und Kredit passen, aber für Grunderwerbsteuer, Notar und Makler fehlt das Geld. Rechnen Sie in Sachsen mit gut 10 Prozent zusätzlich, wenn ein Makler beteiligt ist – und behalten Sie danach noch eine Reserve für Umzug und erste Reparaturen.

Gesamtbudget gemeinsam planen

Häufige Fragen zum Kauf­neben­kosten­rechner

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Sachsen?

In Sachsen fallen 5,5 % Grunderwerbsteuer, rund 1,5 Prozent für den Notar und 0,5 Prozent für das Grundbuch an. Mit Makler kommen üblicherweise 3,57 % dazu. Insgesamt sind das etwa 7,5 bis 11 Prozent des Kaufpreises.

Wer zahlt die Maklerprovision?

Beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern gilt seit Ende 2020: Hat der Verkäufer den Makler beauftragt, zahlt der Käufer höchstens die Hälfte der Provision. Üblich sind für Käufer bis zu 3,57 Prozent inklusive Mehrwertsteuer.

Wann muss ich die Grunderwerbsteuer bezahlen?

Nach dem Notartermin schickt das Finanzamt einen Steuerbescheid, die Steuer ist dann meist innerhalb eines Monats fällig. Erst nach der Zahlung stellt das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung aus, ohne die Sie nicht ins Grundbuch eingetragen werden.

Kann ich die Kaufnebenkosten mitfinanzieren?

Grundsätzlich ja, man spricht dann von einer Vollfinanzierung. Viele Banken erwarten aber, dass die Nebenkosten aus Eigenkapital bezahlt werden. Werden sie mitfinanziert, ist der Zins meist höher. Ob sich das für Sie rechnet, prüfe ich gern mit Ihnen.

Lassen sich Kaufnebenkosten senken?

Ja, in Grenzen. Wer ohne Makler kauft, spart die Provision. Werden mitverkaufte Gegenstände wie eine Einbauküche im Kaufvertrag gesondert und realistisch ausgewiesen, fällt darauf keine Grunderwerbsteuer an. Im Zweifel klären Sie das vorab mit Notar oder Steuerberater.

Nebenkosten im Blick? Dann planen wir die Finanzierung.

15 Minuten am Telefon – danach wissen Sie, wie viel Eigenkapital Sie wirklich brauchen.

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